Birkenzucker, Xylitprodukte

Wieso führt Vitapower keinen Birkenzucker mehr?

  1. Wir haben für «grosse Produkte» ein Platzproblem im Lager.
  2. Zudem kann der schwere Kessel und kompakte Birkenzucker im Paket andere Waren beschädigen.
  3. Birkenzucker ist mittlerweile nicht mehr unumstritten: Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung berichtete in ihren News über eine neue Studie mit 3300 Personen. Personen mit einem hohen Xylit-Spiegel im Blut hatten ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch das ist für uns Grund genug, unsere Haltung zu Birkenzucker neu zu überdenken.
  4. Wir verwenden lieber Vollrohrzucker, Trockenobst oder Honig zum Süssen, weil es natürlicher ist.

 

Wie kann ich natürlich und gesund süssen?

Tipps von Ingeborg Burger-Günter

  1. Reife Saisonfrüchte verwenden.
  2. Biologisches Dörrobst (Datteln eignen sich am besten) einweichen und samt dem Wasser mixen. Das Dattel-Püree zum Süssen verwenden. Es hält sich im Kühlschrank 3-5 Tage.
  3. Mandel- oder Cashew-Mus aus ungerösteten BIO Nüssen geben auch eine leichte Süsse in die Gerichte.
  4. Honig eignet sich gut für Cremen, Saucen, Flüssigkeiten, weiche Gebäcke. Knusprig erwünschte Backwaren werden mit Honig relativ rasch weich. In solchen Fällen verwende ich BIO Vollrohrzucker wie Sucanat oder Jacutinga.
  5. Einen vollwertigen Schoko- oder Nuss- oder Marronikuchen bereite ich mit biologischem Vollrohrzucker wie Sucanat, Jacutinga oder einem Kokosblütenzucker zu.
  6. Steviablätter – man kann selber einen Extrakt machen: 10 Gramm frische Steviablätter in 250ml Wasser aufkochen für 2 Minuten. Dann durch ein Sieb giessen und in eine sterilisierte Flasche mit Bügelverschluss abfüllen. Der Extrakt sollte sich im Kühlschrank mehrere Wochen bis 3 Monate halten,.
  7. Selten mal für ein zwingend helles Gebäck, wie z.B. einen Zitronenkuchen, Birkenzucker oder Kristallzucker verwenden. Dies ist bei uns die Ausnahme.

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Aus 100% Birken- und Buchenholz

Der feinkörnige Birkenzucker ist in Finnland seit Jahrzehnten bewährt, schmeckt ähnlich wie Kristallzucker und wird aus 100% Birken- und Buchenholz gewonnen. Vorsicht: Birkenzucker regt den Darm an, wenn man davon zu viel auf einmal isst. Ein wichtiger Hinweis, dass wir auch mit Birkenzucker sorgfältig umgehen sollen wie mit allem Süssen, auch wenn die natürlichen Zuckerarten im Xylit in Kirschen und Pflaumen vorkommen. Birkenzucker und Gerichte daraus sollten nicht an Hunde verfüttert werden.