Schwarzkümmelöl greift leider einige Bakterien im Dickdarm auf. Bei einem Erwachsenen ist das sogar positiv und sehr hilfreich (vor allem bei Allergien). Bei kleinen Kindern bis zu 5 Jahren ist die Darmflora aber noch im Aufbau und könnte dabei gestört werden. Deshalb empfehlen wir bei Kleinkindern unter 5 Jahren lieber einen äusserlichen Schutz wie z.B. Kokosöl zu verwenden.
Gemäss Auskunft des Herstellers: Wir haben keine Erfahrungsberichte und Unterlagen zu Schwarzkümmelöl bei so kleinen Kindern. Falls es keine andere Alternative als Schwarzkümmelöl gibt empfehlen wir, ganz auf Ihre Verantwortung, einmal eine Kapsel aufzustechen und irgendwo beifügen für die innere Einnahme, da kleine Kinder meist noch keine Kapseln schlucken können. Zuerst mit 1-2 Tropfen einschleichen, um Unverträglichkeiten auszuschliessen. Am besten mit Rücksprache mit einem Kinderarzt. Vorsicht: Schwarzkümmelöl enthält ätherische Öle, deshalb unbedingt in eine Speise wie z.B. Apfelmus oder Bananenbrei mischen. Bei der äusseren Anwendung mit Olivenöl mischen und nur verdünnt anwenden. Zuerst den Ellbogentest machen.
Maximale Dosierung: Eine Kapsel pro Tag, nicht mehr. Falls das Kind eine Unverträglichkeit zeigt, sofort wieder absetzen.
Leider haben wir dazu keine Kenntnisse und müssen Sie an Ihren Arzt verweisen. Schwarzkümmelöl kann blutverdünnend wirken und wer diesbezüglich Medikamente einnimmt, sollte vorher den Arzt oder Kardiologen fragen!
Für Personen ohne Blutverdünner
Grundsätzlich könnte man bis 6 Kapseln Schwarzkümmelöl pro Tag nehmen. Die Empfehlung sind 3x 1 Kapsel vor dem Essen mit wenig Wasser schlucken. Das Öl in Flaschen wird gemäss Anweisung auf der Verpackung eingenommen.
Am besten auf nüchternen Magen einnehmen. In der Fachliteratur wird darauf hingewiesen, dass sich das nach einigen Tagen meist legt und sich bessert.
Wir führen Schwarzkümmelöl offen in der 250ml Flasche oder als Kapseln. Die Kapseln haben den Vorteil, dass sie das sehr heikle und schnell ranzig werdende Schwarzkümmelöl länger und besser schützen.
Sorbit kommt in Früchten, Wein, Bier oder Most vor. Und er wird oft als Zuckerersatz in Wellnessgetränken, Bonbons, zuckerfreien Kaugummis, Fertigsaucen oder eben Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Es gibt bei Sorbitol keine empfohlene Höchstmenge, im Gegensatz zu anderen Stoffen.
Aber es gibt Menschen, die unter einer Sorbitintoleranz leiden. Bekannt ist, dass bei Mengen von über 20g pro Tag Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen oder Übelkeit auftreten kann. Bei der Einnahme von drei Schwarzkümmelöl-Kapseln nimmt man 144 mg Sorbitol (48 mg pro Kapsel) auf.
Wie können Sie das Problem lösen:
Innerlich empfehlen wir bei Blähungen die Verwendung von einem Teelöffel Leinsamen zu jeder Mahlzeit; auch Kurkumapulver oder 1-3 Kapseln Schwarzkümmelöl.
Michael Burgers Tipp gegen Blähungen: Morgens vor dem Frühstück einen Löffel Schwarzkümmelöl, das beeinflusst die Darmflora positiv. Vor dem Mittag- oder Abendessen dann 1-2 Teelöffel Hagebuttenpulver in Wasser einschütteln und trinken. Hagebutte hat präbiotische Nahrungsfasern. Diese sorgen dafür, dass die guten und freundlichen Bakterien sich so richtig gut vermehren können. Bei einer Dysbalance der Darmflora empfehlenwir zusätzlich unser Fermentgetränk.
Bei Blähungen empfehlen wir die Verwendung von Bauchmassageöl. Das hilft am schnellsten und belastet die Verdauung nicht.
Mischen Sie 25 Topfen Fenchelöl in 50 ml Johanniskrautöl und massieren Sie Ihren Bauch im Uhrzeigersinn mit dieser Mischung. Johanniskrautöl wirkt zusätzlich beruhigend und löst Verspannungen. Sie können aber auch reines Olivenöl verwenden. Manche mischen noch 5 Tropfen Lavendelöl oder Kümmelöl dazu.
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