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- Teresa Roth
Vor zu viel Kochsalz in unserer Ernährung wird seit Langem gewarnt: Es schade unserem Herzen und erhöhe den Blutdruck, heisst es seit über 100 Jahren. Stimmt das wirklich? Oder könnten wir auch zu wenig Kochsalz zu uns nehmen?
Immer wieder hören wir, dass wir zu viel Kochsalz essen. Alle möglichen Fertigprodukte, vom Keks über die Tiefkühlpizza zum Schinkensandwich, enthalten viel Kochsalz, das ist bekannt. Käse, Brot, Bouillon oder Chips, möchten wir uns ohne Salz gar nicht vorstellen, denn: Salz bringt Geschmack.
Wie viel Kochsalz brauchen wir eigentlich
Die Pharmazeutische Zeitung Deutschlands (1) zitiert eine Vergleichsstudie mit 18 Ländern, die im Fachjournal «the Lancet» veröffentlicht wurde. Demnach erhöhe Salz den Blutdruck, aber nicht unbedingt das Risiko für Infarkte oder tödliche Konsequenzen.
Die empfohlenen 2g Natrium, das wären etwa ein Teelöffel Natriumchlorid, also normales Kochsalz, am Tag, wurden in der Vergleichsstudie in allen Ländern überschritten. Eine sehr hohe Menge, 5 g Natrium und mehr, wurden jedoch nur von 16% der der fast 96'000 Personen eingenommen. Sie haben damit effektiv ein erhöhtes Risiko für hohen Blutdruck und Schlaganfallrisiko in der achtjährigen Studie gezeigt. Diese Personengruppen leben hauptsächlich in China.
Was jedoch erstaunte: Bei zu geringem Salzkonsum stieg das Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt an.
Was man zudem herausfand: Eine hohe Kaliumaufnahme senkt, unabhängig vom Salzkonsum, das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Gesamtmortalität.

Wie genau schadet Kochsalz dem Blutdruck
In seinem spannenden Newsletter zum Thema Salz, beschreibt der Heilpraktiker René Gräber den Ursprung des Problems:
«Der eigentliche Übeltäter: Zucker, Stress und Fabrikkost. Alte Bekannte also. Die wahre Ursache für den modernen Bluthochdruck ist längst identifiziert: Insulinresistenz. Diese entsteht durch Zucker, Weissmehl, Bewegungsmangel und chronischen Stress.»
Tatsächlich ist es die Regulation des Salzhaushaltes, die der Auslöser ist: die weit verbreiteten Mikro-Entzündungen in der Niere, die man selbst nicht wahrnimmt.
Sein Fazit:
«Früher war das Verhältnis von Kalium zu Natrium etwa zehn zu eins. So wird es jedenfalls gelehrt. Heute ist es umgekehrt. Zu viel Natrium, zu wenig Kalium – das klassische Muster der Zivilisation.
Kalium (das «vergessene Mineral»), senkt den Blutdruck, entspannt die Gefässe und reguliert Herzrhythmus und Muskelspannung. Wer viel Gemüse, Kräuter und Hülsenfrüchte isst, stellt dieses Verhältnis meist von selbst wieder her.»
Deshalb gilt: Nicht weniger Salz – sondern mehr natürliches Gegengewicht.
Getrocknete Früchte, wie Aprikosen, Bananen oder Pflaumen, Hülsenfrüchte, Nüsse, wie Cashew und Mandeln oder Sonnenblumenkerne enthalten viel Kalium. Zum Speiseplan können Kartoffeln, Spinat und Vollkornprodukte zählen, um den Kaliumkonsum weiter zu erhöhen. Unten finden Sie unsere Lösung mit interessanten Tipps.
Gemäss einem Artikel in der Zeitschrift Focus vom April 2025 (2) sind Salzmischungen, die weniger Natrium, dafür mehr Kalium enthalten und zudem ähnlich schmecken wie Kochsalz, empfohlen, weil sie das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung um 17 Prozent senken.
Und: Kochsalz kann auch gegen Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Reizbarkeit, Kopfschmerzen bei Hitze und grosser Anstrengung, Krämpfen, Schwindel und niedrigem Blutdruck helfen.

Die Lösung
Kaliumreiche Lebensmittel bevorzugen.
Natürliche Salze mit Mass verwenden. Vielleicht heutzutage nicht unbedingt Meersalz (Schwermetalle, Mikroplastik) oder Himalaya Salz (ca. 1% Kalium). Dieses kommt allerdings von weit her und liefert weniger Kalium.
Produkte wie ein Urmeer-Steinsalz, sind naturbelassen. Das Urmeer-Salz Sanisal, enthält z.B. 2.5% Kalium und natürliches Jod und wird in Deutschland unter Tag abgebaut. Es wird ganz ohne Zusatzstoffe wie Rieselhilfen angeboten.
Die perfekte Synergie: Urmeer-Steinsalz 1:1 gemischt mit Supermineralien wird zum bestmöglichen Mineralsalz mit vielen wichtigen Mineralien und Spurenelementen. Urmeer-Salz mit Supermineralien gemischt enthält 3% Natrium und 40% Kalium.
Also erinnern wir uns daran, was uns guttut
- So wenig wie möglich versteckte Salze in Fertignahrungsmitteln und Konserven.
- So wenig wie möglich raffinierte Mehle und Zucker. Naturbelassene Lebensmittel bringen am meisten. Hier gibt es feine Rezepte mit kaliumreichen Kräutern, Wurzelgemüse, Linsen und mehr.
- Natürliche Salze mit unsere Supermineralien viel Kalium und natürlichem Jod verwenden, da die Böden immer ärmer an Mineralsalzen werden.
- Stress abbauen, indem wir uns gut um unsere Seele kümmern und uns Unterstützung holen z.B. mit Safran, B-Vitaminen, Ashwaganda oder Maca Cacao
Wir geben gerne Auskunft über Vitalstoffe in unseren sorgfältig bearbeiteten FAQ, am Telefon 062 961 10 26 oder per E-Mail info@vitapower.ch.
Quellennachweise:
1) Salzkonsum: Doch nicht so schädlich wie gedacht
2) Die ganze Wahrheit über Salz – was es im Körper anrichtet - FOCUS online
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Einzigartig, natürlich, mine...
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