Verzehrsempfehlung
Leinöl: 50-100 ml pro Tag, wenn man therapeutisch etwas erreichen will. Ansonsten reichen 1-3 EL.
Fischöl: mindestens 2000 mg EPA/DHA sollten enthalten sein, also einen EL Fischöl pro Tag oder circa 10-12 Kapseln zu 500 mg.
Algenöl: mindestens 2000 mg EPA/DHA/ALA sollten enthalten sein, bei unserem Produkt entspricht das einem Teelöffel. Wobei das Algenöl schwächer wirkt, weil die Omega-3-Zusammensetzung anders ist.
Krillöl: Etwa die Hälfte vom Fischöl: Das wären 4-6 Kapseln pro Tag
Sie haben uns nach den Unterschieden unserer verschiedenen OMEGA-3 Produkten gefragt.
Generell handelt es sich um verschiedene Fette, deren gemeinsames Kennzeichen eine Doppelbindung an der 3. Stelle von hinten ist. Am bekanntesten sind ALA, EPA und DHA.
Generell kann unser Körper diese Fette selbst ineinander umwandeln. Die marinen Omega-3 wie Fischöl, Algenöl oder Krillöl liefern dem Körper direkt wirksame Omega-3-Fettsäuren. Beim Leinöl muss der Körper diese zuerst umwandeln. Die Umwandlungsraten sind eher gering (5-10%) und von vielen Faktoren abhängig. Nützlich und ohne generelle Probleme sind alle 3 Öle. Man muss deshalb oft einfach probieren.
Ich kenne dazu keine stichhaltigen Untersuchungsergebnisse, die speziell vegan lebende Menschen mit Menschen anderer Ernährungsgewohnheiten vergleichen. Tatsächlich ist die Umwandlung von alpha-Linolensäure (ALA, aus Leinöl) in die längerkettigen omega-3-FS Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) sehr begrenzt. ALA -reiche Pflanzenöle haben jedoch das Potenzial, einer zu niedrigen Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren gegenzusteuern und einen Omega-6-Überschuss vorzubeugen. Das erklärt auch die Erfolge von Johanna Budwig mit ihrer Creme Budwig. Ihre Patienten erhielten täglich 1dl hochwertiges Leinöl in einer Quarkmischung, mal pikant, mal mit Beeren oder mit Kräutern.
Falls bei einer Person bereits stärkere Entzündungen im Körper vorliegen, ist eine wirklich verlässliche Versorgung mit EPA und DHA sicherer mit einem hochwertigen Algen- oder Fischöl zu erreichen.
Leinsamen Gold enthalten circa 21% Omega-3. Es kommt darauf an, was man erreichen will. Wenn man die Omega-3-Versorgung sicherstellen möchte, müsste man diese schroten und mit viel Wasser trinken oder einweichen und ins Müesli geben.
Normalerweise reichen 1-2 Esslöffel Öl aus, das wären dann schon 5 bis 10 Esslöffel gemahlene Leinsamen.
Je nach Beschwerden nimmt man bis zu 1 dl Leinöll pro Tag in Salaten, in Quark oder am Müesli.
Chiasamen haben folgende Vorteile:
Nachteile: Preis, Exotische Pflanze, langer Transportweg.
Leinsamen haben folgende Vorteile
Nachteile: Eigengeschmack, nicht neutral und nicht jedermanns Sache; einige sagen, Leinsaat würde nicht so gut aufgeschlossen wie Chia.
Leinöl liefert 45-58% kurzkettige Omega-3-Fette (Alpha-Linolensäure ALA). Der Körper wandelt circa 10% in langkettige Omega-3 EPA und 5% in DHA um. Es wird empfohlen, mind. 1000 mg EPA/Tag zu sich zu nehmen. Daher wäre eine Einnahme von 12 g ALA (die kurzkettige Pflanzen-Omega-3 im Lein) sinnvoll. Diese finden sich in a) 20g Leinöl = 2 Esslöffel oder in 50 g geschrotetem Leinsamen. Ganzer Lein gibt kein Omega-3 ab, es verbessert die Darmflora und erhöht das Stuhlvolumen, aber ganzer Lein wird ganz wieder ausgeschieden. Geschroteter Lein gibt Schleimstoffe für den Darm ab, verbessert die Darmflora und liefert Omega-3, aber weniger konzentriert. Man sollte Leinsamen täglich schroten, er wird schnell ranzig.
Gemäss obigen Angaben ist eine Kapsel Omega-3 Leinöl mit 500mg sehr klein. Es bräuchte viele Kapseln! Die EU-Kommission hat für geschroteten Lein die Menge auf 15g / Tag festgelegt. Aus Lein können geringste Mengen an Blausäure freigesetzt werden, ein gesunder Erwachsener hat damit kein Problem. Jemand mit einem Leaky Gut oder Kinder sollten besser nur ganz wenig geschroteten Lein einnehmen. Nicht alle Experten sind sich sicher, ob diese Blausäure-Theorie in unserem Körper so funktioniert. Die Magensäure soll das zur Umwandlung und Freisetzung der Blausäure notwenige Enzym inaktivieren. Wie immer: Die Menge macht es aus.
Man kann den Fitnessdrink mit Kurkuma, Lecithin, Honig, Leinöl und Sanddornsaft gut auch Jugendlichen empfehlen.
Tipp: nur wenig Kurkuma beigeben; wenn es schnell gehen muss: Sanddornsirup anstatt Honig und Sanddornsaft.
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